ueber plazentanosoden 01

Die Natur schenkt uns alles für ein gut geschütztes Leben

Wie alle homöopathischen Arzneien werden Plazentanosoden eingesetzt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren.

Das Besondere: Bei den Nosoden aus der Plazenta handelt es sich um sogenannte Auto-Nosoden, die aus körpereigenem Material gewonnen werden. Die Auto-Nosoden wie Plazentanosoden verfügen daher über die individuelle genetische Information Ihres Neugeborenen. Kaum ein anderes Arzneimittel ist deshalb so persönlich und zielgenau für Ihr Kind und auch die Mutter sowie den Vater anwendbar. Entsprechend einschlägiger Literatur und zahlreicher Erfahrungsberichte von Therapeuten, Hebammen und Müttern kann ihr Neugeborenes frühkindliche Beschwerden schonender und schneller überstehen.

Eigenbluttherapie seit der Antike

Die Wirkung der Auto-Nosoden lässt sich wie bei anderen homöopathischen Therapieformen nicht im herkömmlichen wissenschaftlichen Sinne belegen. Allerdings reichen die positiven Erfahrungen, körpereigene Substanzen für Heilungszwecke ein zu setzen bis in die Antike. Schon damals wandten die Menschen - wie auch heute noch - Eigenblut zur Therapie bei Erkrankungen an.

Der homöopathische Grundgedanke 1790

Die Idee das eigene Blut oder körpereigene Substanzen auch homöopathisch auf zu bereiten, um die Abwehrkräfte an zu regen, entstand bald, nachdem der Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann 1790 die homöopathische Therapie erforscht und schriftlich dargestellt hatte. Hahneman nannte das gezielte Verdünnen und Verschütteln von Ausgangsstoffen "Potenzieren". Er bemerkte, dass durch diese Aufbereitung eine Wirkverstärkung und damit bewußte Stärkung der Selbstheilungskräfte erzielt werden konnte. Bei seinen Ausgangssubstanzen wählte er Stoffe, die beim Gesunden angewendet bestimmte Symptome hervorriefen aber in homöopathischer Aufbereitung Krankheiten mit ähnlichen Symtomen lindern oder gar heilen konnten. Er sagte: "Ähnliches vermag mit Ähnlichem geheilt zu werden."

Die homöopathische Eigenbluttherapie 1820: "Isopathie"

Dem Tierarzt Johann Joseph Wilhelm Lux reichten die von Hahnemann vorgegebenen Substanzen zur Therapie nicht aus. Daher suchte er nach weiteren therapeutischen Möglichkeiten. Nach erfolgreicher Anwendung von homöopathisch aufbereitetem Eigenblut und anderen homöopathisch aufbereiteten Krankheitssekreten zur Heilung erkrankter Tiere gab er dieser Weiterentwicklung der Homöopathie einen eigenen Namen. Er nannte diese Therapie "Isopathie". Er stellte fest: "Gleiches vermag mit Gleichem geheilt zu werden."

Homöopathisch aufbereitete Stoffwechselprodukte: "Nosoden"

Parallel dazu kam der bedeutende amerikanische Homöopath Constantin Hering zu einem ähnlichen Ergebnis und bezeichnete homöopathisch aufbereiteten Stoffwechselprodukte von Mensch, Tier, Mikroorganismus oder Virus NOSODEN. Sie sollen dem Köper helfen durchlebte Krankheiten auf zu arbeiten.

"eigen statt nur ähnlich": Auto-Nosoden

Kommt bei den Nosoden nun der Ausgangsstoff vom Patienten selbst, spricht man von "Auto"Nosoden. "Auto" kommt von griechisch "autos" und heißt "selbst". Man könnte sagen: der Ausgangsstoff ist "eigen statt nur ähnlich". Diese Therapie ist also ebenfalls eine Weiterentwicklung des homöopathsichen Grundgedankens. Sie erkennt das "Gleiche" und hier insbesondere das "Eigene" als höchstmögliche Steigerung des Ähnlichen an.

Wirkungsweise: Regulation und Stärkung der Selbstheilungskräfte

So ermöglichen Auto-Nosoden wie Plazentanosoden Ihrem Neugeborenen frühkindliche Erkrankungen schonender und schneller zu überstehen. Denn die körpereigenen Anwehrkräfte Ihres Kindes werden ganz gezielt angeregt, um den natürlichen Schutzschild des Körpers zu aktivieren und zu stärken. Auch die Mütter berichten immer wieder über das gezielte Abwehren von Infekten, die positive Unterstützung bei der Milchbildung, oder die lindernde Regulation von hormongetriggerten Beschwerden, wie Stimmungsschwankungen vor und während der Regel u.v.m.

Komplexhomöopathie

Ein weiterer möglicher Erklärungsansatz für diese und andere Wirkungsweisen der Plazentanosoden beruht auf den zahlreichen Inhaltsstoffen der Plazenta. Die Plazenta dient während der Schwangerschaft als versorgendes, entsorgendes und regulierendes Organ. Ein wichtiger Inhaltsstoff ist der hohe Gehalt an Progesteron, sowie dem humanen Plazentalaktogen (HPL) welches zum Ende der Schwangerschaft für die Milchbildung und Entwicklung der Brustdrüsen sorgt. Es finden sich darüber hinaus in der Plazenta weitere wichtige Hormone, Immunstoffe, Vitamine, Enzyme u.v.m. Der Gehalt und das Vorkommen einiger Stoffe sind abhängig vom individuellen Verlauf der Schwangerschaft. Gemeinsam homöopathisch zur Plazenta-Auto-Nosode aufpotenziert, stellt diese Nosode ein komplexes, positiv regulierend wirkendes homöopathisches Arzneimittel dar.

natürliche Unterstützung der Gesundheit

Die homöopathische Lehre Hahnemanns ist also der fundamentale Grundgedanke. Seine strengen Herstellungsregeln nach dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB) sind bis heute unverändert geblieben. Der Offenheit für die Weiterentwicklung dieser natürlichen, nebenwirkungsfreien und schonenden Arzneiform verdanken wir heute viele beliebte und wundervolle Therapiemöglichkeiten zum bewußten, schonenden Umgang und zu natürlichen Unterstützung unserer Gesundheit.