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Bei den Nabelschnurblut-Nosoden reichen ein bis wenige Tropfen zur Herstellung eines vollwertigen homöopathischen Arzneimittels.

Der Einsatz von Nabelschnurblut-Nosoden wurde noch nicht so umfangreich dokumentiert wie die Anwendung von Plazenta-Nosoden. Nabelschnurblut-Nosoden werden in der Therapie als die reinste Form der Eigenblutnosoden betrachtet. Die Eigenblutnosoden wurden bereits zu Zeiten Hahnemanns eingesetzt, doch die umfangreichsten Dokumentationen verdanken wir der westfälischen Kinderärztin und Homöopathien Hedwig Imhäuser. So können also auch zu einem späteren Zeitpunkt des Lebens, wenn die Quelle (Nabelschnurblut) nicht mehr vorhanden ist, zur Stärkung Nosoden hergestellt werden. In diesem Fall aus einem Tropfen Ihres eigenen Blutes. Oder eben aus dem Blut des Kindes, Partners etc.

Eigenblutnosoden werden in erster Linie zur Stärkung des Immunsystems gegeben. Daher kommen sie bei langanhaltenden Infekten, zur unmittelbaren Infektabwehr oder auch zur Stärkung des Immunsystems bei allergischen Erkrankungen zum Einsatz. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Stärkung des Organismus nach Antibiotikatherapie.

 Zur Verdeutlichung die in der Literatur beschriebenen Anwendungsgebiete nach Frau Hedwig Imhäuser:

Folgende Anwendungsgebiete sind in der Literatur beschrieben:
  • immer wiederkehrende (sog. rezidivierende) Schleimhautinfekte (z.B. der oberen Luftwege oder der Harnwege)
  • akute Erkrankungen der oberen Luftwege (z.B. Sinusitis, Mittelohrentzündung, Hals- oder Rachenentzündung, Husten, Bronchitis)
  • Hauterkrankungen (z.B. Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis/Schuppenlechte, Akne)
  • Folgezustände nach Infektion (mit und ohne Antibiotikabehandlung)
  • Migräne
  • umweltbedingte Erkrankungen wie z.B. Beschwerden durch Innenraumbelastung